Das Sparschwein neu gedacht

Wie man auch im Zeitalter der Digitalisierung noch einfach so nebenbei sparen kann.

von

Lauro Böni

7
January 2021

Zusammenfassung

Das Sparschwein – eine doch so einfache, aber genauso geniale Erfindung für das alltägliche Sparen. Hin und wieder ein paar Münzen zur Seite legen – hochgerechnet auf Wochen, Monate oder gar Jahre resultiert daraus schnell eine stolze Summe. Doch im Zeitalter der Digitalisierung, insbesondere des kontaktlosen Zahlens, ist dieser psychologische Trick nicht mehr so einfach umsetzbar. Mit Kaspar& digitalisieren wir das Sparschwein und ermöglichen es dabei auf eine ganz einfache Art und Weise, bei jeder Kartentransaktion Wechselgeld zu sparen, welches für Dich wiederum direkt in ein breit diversifiziertes Portfolio investiert wird.

Eine persönliche Erfahrung - das alte Sparschwein

Früher ging ich oft mit einem einzelnen Geldschein, meist war es ein Zwanziger-Nötli, an die Universität, wo ich mir meinen morgendlichen Kaffee, meinen z’Nüni, das Mittagessen und vielleicht noch einen Snack für das Zuckerloch am Nachmittag gönnte. So hat sich über den Tag hinweg dann in meiner Hosentasche nicht selten eine Vielzahl an Münzen angesammelt und, zuhause angekommen, ich war natürlich zu faul, diese mühsam zu zählen und abzuschätzen, ob es für den nächsten Tag vielleicht auch noch reichen würde. Stattdessen legte ich die Münzen in ein grosses Gefäss - in meinem Fall war es zugegebenermassen kein Sparschwein, sondern eine alte Vase. Im Laufe eines Semesters kamen so nicht selten mehrere hundert Franken zusammen, mit welchen ich mir dann jeweils den nächsten Urlaub (teil-) finanzieren konnte.  

Ein ganz simpler psychologischer Trick, der mir ein gutes Gefühl gab, da sich der finanzielle Aufwand für den Urlaub so (vermeintlich) reduziert hat und ich so auf einmal für wenige Hundert Franken mit Freunden ans Meer reisen konnte.

Klar, rein unter dem Strich hatte dieser Trick keinerlei Auswirkung auf meine Einnahmen und Ausgaben oder insgesamt auf mein Vermögen. Es handelt sich hier um ein verhaltenspsychologisches Phänomen, welches in der Forschung oftmals mit «Mental Accounting» und «Verlustaversion» in Verbindung gebracht wird: Menschen denken bei ihren Einnahmen und Ausgaben in Kategorien – im beschriebenen Fall beispielsweise «Urlaub» und «auswärtige Verpflegung an der Universität». Aufgrund der Verlustaversion präferieren die meisten Menschen bei Ausgaben eine sogenannte integrierte Betrachtungsweise – also eine einzelne Kategorie, in welcher die beiden einzelnen Auslagen aggregiert sind – gegenüber einer Betrachtung mit zwei separaten, einzeln ausgewiesenen Kategorien.  

Zurück zum Thema: Über die vergangenen Jahre habe ich persönlich jedoch bemerkt, dass sich dieser «Sparschwein-Trick» nicht mehr so einfach anwenden lässt: Nicht zuletzt durch die Covid-19 Pandemie, welche nun endgültig das Zeitalter des kontaktlosen Zahlens eingeläutet hat, trage ich kaum noch physisches Geld auf mir. Versteht mich nicht falsch – die Digitalisierung bringt natürlich eine Vielzahl an Vorteilen mit sich und ich könnte nicht mehr ohne. Doch diese Spielerei fehlt mir zugegebenermassen schon ein wenig.

“Bei der Bank bekomme ich eh nichts mehr”

Diese Aussage stimmt. Leider. Denn die Zinsen, welche Dir die Bank gibt, damit Du ihr Dein Geld “ausleihst” sind praktisch gleich null. Nach Abzug der Kosten, die Du für die Kontoführung bezahlst, resultiert vermutlich sogar ein Verlust. Zudem haben wir in einem früheren Blog-Beitrag aufgezeigt, dass das Geld weder bei Dir zuhause noch auf dem Sparkonto arbeitet  (siehe Eldorado 2: Wann Geld arbeitet.).  

Die Lösung: Kaspar& das Wechselgeld

Genau dies möchten wir beheben, beziehungsweise wieder ermöglichen: Mit Kaspar& soll erstmals die Möglichkeit geschaffen werden, digital Wechselgeld zu sparen, welches direkt in ein breit diversifiziertes Portfolio investiert wird. Durch den täglichen Einsatz der Kaspar& Karte wird damit «einfach so nebenbei» ein Portfolio aufgebaut, welches zudem in der Kaspar& App einem persönlichen (finanziellen) Ziel zugeordnet werden kann – sei es dem nächsten Sommerurlaub oder auch einem grösseren und längerfristigen Ziel wie der Altersvorsorge. Selbstverständlich handelt es sich bei der zugrundeliegenden Anlagestrategie um ein diversifiziertes und auf die individuellen Risikopräferenzen und -fähigkeiten abgestimmtes Portfolio.

Kaspar& ermöglicht Dir also erstmalig, sowohl in Deinem Lieblings-Restaurant als auch im Supermarkt und generell überall dort, wo du die Kaspar& Karte einsetzt, deinen finanziellen Zielen einen Schritt näher zu kommen.  

Einfach. So. Nebenbei.

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