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Team

Kaspar&Andy&Daniel&Dario&Jan&Lauro&Lukas&Matthias&Ralph&Ravi&Rominga&Sebi&Thierry

Dr. Jan-Philip Schade, Co-founder, Business

Dr. Jan-Philip Schade

Co-founder, Business

Dr. Lukas Plachel, Co-founder, Investments

Dr. Lukas Plachel

Co-founder, Investments

Lauro Böni, Co-founder, Operations

Lauro Böni

Co-founder, Operations

Sebastian Büchler, Co-founder, Technology

Sebastian Büchler

Co-founder, Technology

Thierry Kneissler, Verwaltungsrat

Thierry Kneissler

Verwaltungsrat

Dario Zingariello, Customer Success Manager

Dario Zingariello

Customer Success Manager

Rominga Büchler, Community Managerin

Rominga Büchler

Community Managerin

Ravi Mishra, Head of Backend

Ravi Mishra

Head of Backend

Daniel Fernandes, Software Developer

Daniel Fernandes

Software Developer

Dr. Matthias Bossardt, Advisor

Dr. Matthias Bossardt

Advisor

Ralph Mogicato, Advisor

Ralph Mogicato

Advisor

Andy Waar, Advisor

Andy Waar

Advisor

Fair: Wir sind Partner. Nicht nur untereinander, sondern auch gegenüber Dir und allen, mit denen wir zusammen arbeiten.

Professionell: Wir nutzen unsere jahrelange Erfahrung und Expertise für Dich weiter. Zuverlässig, umsichtig, kompetent – denn es geht um Dein Finanzleben.

Voraus: Finanzdienstleistungen müssen zugänglich sein. Und zwar so, wie wir es heute gewohnt sind. Einfach, digital, zeitgemäss.

&: Wir möchten die Zukunft mit Dir gestalten. Das & steht für alle, die mit uns diesen Weg gehen wollen.

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Wir

Wir vereinen Jahrzehnte an Erfahrung aus dem professionellen Asset- und Portfoliomanagement im Dienste von Schweizer Finanzinstitutionen – und machen diese über unsere App zugänglich für alle.

Professionell, unabhängig und akademisch fundiert.

Wir sind ein unabhängiger und in der Schweiz regulierter Vermögensverwalter mit Wurzeln in der akademischen Forschung. Als Spin–-off der Universität St.Gallen (HSG) und ETH Zürich stützen wir uns bei allen unseren Anlageentscheidungen auf modernste Finanzmarkttheorie und erprobte Praxiskonzepte. Garantiert frei von Interessenskonflikten und unabhängig von Banken.

Spinoff St. Gallen
Spinoff ETH Zürich

Erstes in der Schweiz reguliertes FinTech mit Vermögensverwaltungslizenz

Kaspar& ist das erste in der Schweiz von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA regulierte und zugelassene FinTech mit Vermögensverwaltungslizenz. Somit erfüllen wir die höchsten Ansprüche an Anlegerschutz und Regulierung.

Finma

Die Innovation eines FinTech und die Sicherheit einer Schweizer Bank

Mit der Hypothekarbank Lenzburg haben wir eine starke Bankingpartnerin, welche dafür sorgt, dass zwar Kaspar& Dein Geld verwaltet, es jedoch immer bei einer Schweizer Bank ist. Damit erhältst Du die Schweizer Einlagensicherung und das gute Gefühl, dass Dein Geld sicher verwahrt ist.

Hypothekarbank Lenzburg

Schweizweit bekannt

Über Kaspar& wurde bereits viel berichtet. Wir sind vielleicht noch nicht ganz so bekannt wie ein bunter Hund, aber wir arbeiten daran.

Tagblatt
finews
Money Today
StartUpTicker
FinTech News
Leader
Liechtensteiner Vaterland

Breites Netzwerk an Unterstützern und Partnern

Kaspar& wird durch viele Institutionen und Firmen gefördert, die uns jeden Tag helfen, unsere Mission Schritt für Schritt weiter zu bringen.

Alltag GmbH
Startfeld
Swiss ICT investor club
varheight KLG
Business Angels Liechtenstein
Forty:one
Exceet Card Group
Smartive
Kellerhals Carrad
Koller Law

K

FAQ

FAQ

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Karte
Wieviel kostet ein Bargeldbezug?

Du kannst sowohl im In- als auch im Ausland Bargeld für eine Gebühr von CHF 5.- beziehen.

Wo kann ich mit der Kaspar& Karte bezahlen?

Deine Kaspar& Karte ist eine Mastercard, mit welcher Du überall bezahlen kannst, wo Mastercard akzeptiert wird. Egal ob in der Schweiz, in Litauen oder in Thailand. Einfach überall. Beachte einzig, dass der CFA-Franc BEAC (XAF) und der CFA-Franc BCEAO (XOF), welche in Westafrika im Einsatz sind, standardmässig blockiert sind. Solltest Du in eines dieser Länder (Äquatorialguinea, Benin, Burkina Faso, Elfenbeinküste, Gabun, Guinea-Bissau, Kamerun, Mali, Niger, Republik Kongo, Senegal, Togo, Tschad, Zentralafrikanische Republik) reisen, musst Du die Währung freischalten lassen. Ruf dazu direkt beim Servicecenter der Hypothekarbank Lenzburg an (0800 813 713).

Kann ich in der Schweiz Euro beziehen?

Natürlich. Du kannst an jedem Bankomaten in der Schweiz Geld (Schweizer Franken oder Fremdwährungen) abheben. Achte bei Fremdwährungen darauf, dass diese auch in der Fremdwährung Deinem Kaspar& Konto belastet werden - denn nur so können wir Dir die besten Wechselkurse offerieren. Allfällige Kosten für Bargeldbezüge fallen unabhängig von der Währung und des Ortes an.

Kann ich mit der Kaspar& Karte ein Auto mieten?

Kommt darauf an. Gewisse Autovermietungen (vorallem z.B. in den USA) sind erpicht darauf, eine klassische Kreditkarte zu erhalten. Da die Kaspar& Karte eine Prepaid Kreditkarte ist, kann es sein, dass sie nicht überall akzeptiert wird.

Kann ich online bezahlen?

Klar, Kaspar& kann Online Shopping - dafür muss die Kaspar& Karte jedoch schon aktiviert sein.

Bei der Online-Transaktion erhältst Du dann von unserer Partnerbank, der HBL, einen SMS-Code, den Du beim Bezahlen mit deiner Karte eingeben musst.

Was ist meine Kartenlimite?

Auf Deiner Kaspar& Karte hast Du ein Tageslimit von CHF 5’000 für Kartenzahlungen und je ein Tageslimit von CHF 2’000 für Onlinezahlungen und Bargeldabhebungen.

Kann ich Apple Pay/Google Pay/Samsung Pay einrichten?

Du kannst Deine Kaspar& Karte problemlos für Google Pay und Samsung Pay benutzen. Füge diese hierfür einfach Deinem Wallet hinzu. Apple Pay steht bei uns ganz oben auf der To-do-Liste und kommt auch bereits bald!

Wie aktiviere ich meine Karte?

Du kannst Deine Karte direkt in der Kaspar& App aktivieren und siehst dann Deine persönliche PIN direkt in der App. Beachte bitte, dass Du möglicherweise - je nach Zahlterminal beim Händler - bei der Erstnutzung Deiner Karte die PIN einmalig eingeben musst. Alternativ dazu kannst Du natürlich auch die PIN an einem Bankomaten in eine persönliche PIN ändern. Beachte: nur 4-stellige PINs sind erlaubt.

Welchen Wechselkurs hat Kaspar&?

Kaspar& benutzt den Mastercard Referenzkurs um Deine Ausgaben in Fremdwährungen abzubuchen. Somit kannst Du gebührenfrei im Ausland bezahlen, ohne Dir Sorgen um hohe Wechselkursgebühren machen zu müssen.

Wie sperre ich meine Karte?

Du kannst Deine Karte jederzeit in der Kaspar& App sperren und wieder entsperren. Zur Not kannst Du Deine Karte auch über unsere 24h-Karten-Notfallnummer 0800 813 713 sperren lassen. Schreib uns danach hier eine E-Mail, damit wir die Sache gemeinsam mit Dir zusammen anschauen können.

Meine Karte wurde beschädigt oder gestohlen.

Du kannst Deine Karte jederzeit in der Kaspar& App sperren und wieder entsperren. Zur Not kannst Du Deine Karte auch über unsere 24h-Karten-Notfallnummer 0800 813 713 sperren lassen. Schreib uns danach hier eine E-Mail, damit wir die Sache gemeinsam mit Dir zusammen anschauen können und Dir eine neue Karte bestellen können.

Ich habe meinen PIN drei Mal falsch eingegeben.

Du kannst in der App unter "Kartenmanagement" die PIN Versuche zurücksetzen. Alternativ kannst Du uns auch anrufen unter +41 71 552 22 24 oder uns eine E-Mail schreiben, dann können wir Dir helfen, den PIN zurück zu setzen.

Ich habe meinen PIN vergessen.

Nicht so schlimm. Du kannst deinen PIN Code jederzeit in der App nachschauen. Sollte das nicht klappen, so schreib uns eine E-Mail oder ruf uns an unter +41 71 552 22 24 und wir werden Dir einen neuen PIN zukommen lassen.

Ich kann nicht kontaktlos bezahlen.

Hast Du Deine Karte aktiviert? Bevor Du loslegen kannst, musst Du die Karte in Deiner Kaspar& App aktivieren. Alternativ dazu kannst Du auch beim ersten Benutzen der Karte den Chipleser benutzen und die PIN eingeben. Falls Du dies bereits gemacht hast und das kontaktlose Bezahlen trotzdem nicht mehr funktioniert, schreib uns eine E-Mail oder ruf uns unter +41 71 552 22 24 an.

Wie lange dauert der Versand meiner Karte?

Wir tätigen einmal pro Woche die Kartenbestellungen. Zudem kann der Versand der Karte kann bis zu 10 Tage dauern.

Konto
Habt ihr TWINT?

Wir haben keine dedizierte Twint Integration. Heisst das nun, dass Du Twint nicht mit Kaspar& verbinden kannst? Natürlich nicht.

Am einfachsten ist es, wenn Du Deine Kaspar&-Karte in der UBS TWINT-App hinzufügst. Einfach die App herunterladen, Dich registrieren (ID bereithalten) und Deine Kaspar&-Karte hinzufügen (sowohl die Kartennummer als auch die IBAN). Und schon kannst Du lostwinten! Hast Du die App bereits, kannst Du Deine Kaspar&-Karte unter «Einstellungen» und dann bei «Zahlungsmethoden verwalten» hinzufügen.

Alternativ kannst Du auch TWINT Prepaid benutzen. Dazu einfach die TWINT Prepaid-App herunterladen und öffnen, auf «Registrieren» klicken, Foto vom Ausweis machen und Kontaktdaten eingeben. Im Menü «Guthaben aufladen», dann «Bankkonto» auswählen und Hypothekarbank Lenzburg auswählen. Dann machst Du noch ein Foto von Deiner Kaspar&-Karte und gibst deine IBAN ein. Die Bank verifiziert Dich und nach 1-2 Arbeitstagen ist Dein Kaspar& TWINT Prepaid aufgesetzt und Du kannst Geld aufladen. TWINT Prepaid ist ein Prepaid Service, d.h. Du musst Dein TWINT erst aufladen, bevor Du Geld verschicken kannst.

Ich wohne in Deutschland. Kann ich ein Kaspar& Konto erstellen?

Im Moment können wir leider nur Personen mit steuerrechtlichem Wohnsitz in der Schweiz bei Kaspar& als Kund:innen aufnehmen.

Wieviel kostet Kaspar&?

Karte und Konto sind kostenlos. Ein Leben lang. Auf das investierte Vermögen erheben wir eine all-in Gebühr von 0.85% p.a., wobei diese für gewisse Spezialprogramme abweichen kann. Die entsprechende Gebühr ist sowohl während des Anmeldeprozesses als auch später in der App jederzeit einsehbar. In dieser Gebühr sind alle Transaktionskosten, Verwaltungskosten, Courtagen und Stempelabgaben enthalten. Keine versteckten Zusatzkosten, alles völlig transparent. Ausserdem ist die monatliche Verwaltungsgebühr immer maximal CHF 34.95, somit kann die Gesamtgebühr bei grösseren investierten Vermögen prozentual deutlich reduziert werden. Siehe Gebühren.

Habt ihr E-Banking am PC?

Kaspar& ist Dein Finanzhelfer in der Hosentasche. Bei uns funktioniert alles über Dein Mobiltelefon und wir bieten kein Desktop E-Banking an.

Wo liegt mein Geld?

Dein Geld liegt sicher auf einem 100% Schweizer Konto bei der Hypothekarbank Lenzburg mit Einlagensicherung bis zu CHF 100’000.

Kriege ich einen Steuerauszug?

Steurerklärung ausfüllen nervt. Das wissen wir. Deswegen arbeiten wir im Moment daran, Dir per Ende 2022 einen automatisch generierten Steuerauszug senden zu können.

Kann ich ein Firmenkonto eröffnen?

Kaspar& bietet Konti und Sparlösungen für Privatpersonen an. Somit sind im Moment keine Firmenkonti möglich. Wir bieten jedoch ein Financial Wellness Programm für Unternehmen an, welche ihre Mitarbeiter unterstützen möchten. Du findest mehr Informationen hier.

Kann ich ein Partnerkonto eröffnen?

Wir wissen, dass sich viele Paare ein gemeinsames Kaspar& Konto wünschen. Leider ist dies im Moment noch nicht möglich. Wir haben das aber definitiv auf unserer To-do Liste und werden Dich informieren, sobald wir eine gute Lösung gefunden haben.

Wie eröffne ich ein Konto?

Du kannst unsere App einfach im App Store oder im Play Store runterladen und auf “Anmeldung” klicken. Der Prozess dauert nur ca. 10 Minuten.

Wie lade ich Geld auf mein Konto?

Du kannst von jedem Konto Geld auf Dein Kaspar& Konto überweisen. Wir arbeiten daran, auch direkte Top-ups via Kreditkarte schon bald zu ermöglichen.

Kann ich auf andere Konten einzahlen?

Zahlungen auf andere Konten und generelle Überweisungen sind mit Kaspar& im Moment noch nicht möglich.

Wie kann ich Geld auszahlen?

Während der Anmeldung gibst Du ein persönliches Referenzkonto an. Wenn Du Geld von Kaspar& auszahlen möchtest (egal ob investiert oder auf Deinem Konto), kannst Du dies bequem auf dieses Referenzkonto jederzeit vornehmen lassen. Eine solche Auszahlung ist natürlich ohne Gebühren verbunden.

Sparen
Kann ich auch sparen ohne zu investieren?

Du kannst die Art des gesparten Betrages und die Höhe jederzeit und bequem in der App ändern unter "Aufrunden". Dadurch kannst Du auch die Höhe des gesparten Betrages variieren. Die Mindesteinstellung ist dabei immer das Aufrunden auf den nächsten Franken, wobei das entstehende Wechselgeld automatisch für Dich investiert wird.

Wie erstelle ich ein Sparziel?

Dafür klickst Du im Hauptscreen der App auf “Neues Ziel”. Du kannst zwischen unterschiedlichen Zieltypen auswählen und wirst im Folgenden durch einen kurzen (1-3 minütigen) Prozess geführt, wo Du Deine Angaben zum Ziel machen kannst. Wenn Du das Ziel erfolgreich eröffnet hast, so kannst Du jederzeit von Deinem Kaspar& Konto eine einmalige Überweisung auf dein Ziel tätigen oder auch bequem einen periodischen Sparplan eröffnen. Das entsprechend auf das Ziel transferierte Geld investieren wir zum nächsten Rebalancingtag gemäss der Anlagestrategie für Dich.

Kann ich mehr als nur den Aufrundungsbetrag sparen?

Klar - Du kannst das jederzeit und ganz bequem in der App anpassen. Dafür stehen Dir drei Modi zur Verfügung: Faktor, Prozent oder Fixbetrag:

  • Beim Faktor kannst Du den aufgerundeten Betrag mit 1x, 2x, 3x, 4x, 5x oder gar 10x multiplizieren.

  • Beim prozentualen Sparen sparst Du immer einen Teil Deiner Transaktion (z.B. 10%).

  • Beim Fixbetrag sparst Du immer einen festen Betrag, ganz unabhängig von Deiner Transaktionssumme (z.B. CHF 1 / Transaktion)

Was ist Aufrundungssparen?

Das Aufrundungssparen ist eigentlich das neue digitale Sparschwein - mit dem Zusatz, dass Dein gespartes Geld direkt investiert wird.

Nutze Deine Kaspar& Karte und lege bei jeder Transaktion einen kleinen Betrag zur Seite, welchen wir im Anschluss für Dich investieren.

Was passiert, wenn ich auf einen vollen Franken bezahle?

Bezahlst Du z.B. CHF 43, so wird für Dich auf den nächsten vollen Franken aufgerundet. In diesem Fall auf CHF 44. Somit kannst Du auch problemlos Trinkgeld geben und dennoch aufrunden.

Investieren
In was investiere ich mit Euch?

Bei Kaspar& investierst Du in ein breites Portfolio, bestehend aus Aktien, Obligationen, Immobilien und Gold. Deine Anlage ist dabei breit gestreut angelegt und somit optimal diversifiziert. Wir setzen hierfür ETFs und Indexfonds ein, welche von uns unabhängig nach bestimmten Kriterien wie Liquidität, Handelbarkeit und Kosten ausgewählt werden. Die Art und Weise, wie Dein Portfolio zusammengesetzt ist, basiert auf Deinem Anlageprofil und ist somit bestmöglich auf Deine Risikobereitschaft abgestimmt.

Wie funktioniert Investieren mit Kaspar&?

In einem ersten Schritt legen wir während der Anmeldung gemeinsam Dein Anlageprofil fest, indem Du einige Fragen zu Dir und Deinen Kenntnissen im Anlagebereich beantwortest. Dieses Anlageprofil bietet die Grundlage dafür, wie viel Risiko (und somit Schwankungen) wir ganz grundsätzlich für Deine Anlagen zulassen. Sobald Du die Anmeldung bei Kaspar& abgeschlossen hast, kannst Du in der App zusätzlich zu Deinem Wechselgeldportfolio noch weitere Anlageziele eröffnen. Beispiele hierfür sind zum Beispiel ein Ziel für Deine Vorsorge, Dein Göttikind oder eine Weltreise. Während der Eröffnung eines Ziels stellen wir Dir wenige kurze Fragen, um Dein Ziel genauer zu verstehen (z.B. wann Du dieses erreichen möchtest). Basierend darauf schlagen wir Dir entweder eine “komfortable”, “normale” oder “sportliche” Umsetzung vor. Jeder dieser Umsetzungen stehen im Einklang mit Deinem Anlageprofil und bieten Dir die Möglichkeit zu entscheiden, ob Du für dieses einen Schwerpunkt auf Wertzuwachs oder Stabilität legen möchtest. Du kannst für jedes Ziel jederzeit Deine Umsetzung anpassen, also von “Komfort” auf “Sport” wechseln. Somit passt sich Dein Ziel jederzeit Deinen Bedürfnissen ganz flexibel an. Schliesslich hast Du noch die Möglichkeit für jedes Ziel einen eigenen Themenfokus zu setzen. Dieser Fokus kann zum Beispiel Elektromobilität, Gesundheitswesen oder Robotics sein. Sobald Du ein Ziel eröffnet hast, kannst Du in dieses ab bereits einem Franken investieren. Zudem kannst Du jederzeit beliebige weitere Ein- und Auszahlungen vornehmen. Eine Mindestanlage gibt es nicht und es fallen auch keine Gebühren oder Kosten für Ein- und Auszahlungen an.

Kann ich mein Anlageprofil nachträglich anpassen?

Dein Anlageprofil wird während der Anmeldung festgelegt. Es ist von daher wichtig, dass Du alle Fragen so offen wie möglich beantwortest. Später kannst Du dieses nicht mehr ändern. Du kannst jedoch für jedes Deiner Ziele den gewünschten Umsetzungsmodus wählen, also ob Du dieses “komfortabel”, “normal” oder “sportlich” steuern möchtest. Im “Sport” Modus steht dabei der Wertzuwachs im Fokus, während wir bei “Komfort” auf einen möglichst grossen Ausgleich und Stabilität achten. Du kannst den Modus eines Ziels jederzeit in der App direkt anpassen.

Erhalte ich eine Anlageberatung?

Bei Kaspar& hast Du die Möglichkeit, alle Deine Anlagen direkt und einfach in der App zu steuern. Damit verzichten wir auf teure Filialen und Bankberater, weshalb wir Kaspar& so kostengünstig anbieten können. Natürlich kannst Du dich aber jederzeit an unseren Support wenden oder an einem unserer Webinare teilnehmen. Wir freuen uns auf Dich!

Wie lege ich einen Themenfokus fest?

Bei der Eröffnung eines Anlageziels hast Du die Möglichkeit, einen Themenfokus festzulegen. Dieser kann zum Beispiel Elektromobilität, Gesundheitswesen oder Robotics sein. Für jedes Ziel kannst Du einen eigenen Fokus festlegen und diesen jederzeit in der App ändern. Der Themenfokus wird innerhalb der Aktienbausteine für Dich umgesetzt. Dafür nutzen wir Themen-ETFs.

Wie oft wird das Rebalancing ausgeführt?

Wir überwachen täglich Deine Anlagen. Sollte es dabei zu einer Verletzung Deines Anlageprofils kommen, handeln wir automatisch für Dich. Zudem werden regulär einmal in der Woche alle Anlageziele auf Ein- und Auszahlungen kontrolliert. Wenn nötig, investieren wir entsprechend dann für Dich bzw. verkaufen Deine Anlagen.

Wie oft werden Anlagen gekauft?

Aktuell investieren für Dich einmal in der Woche. Dies kündigen wir jeweils in der App direkt an.

Wie kann ich meine Strategie anpassen?

In jedem Anlageziel siehst Du direkt, ob Du aktuell im Modus “Komfort”, “Normal” oder “Sport” investiert bist. Du hast dort ebenfalls die Möglichkeit Deinen Modus einfach jederzeit zu ändern.

Wo liegen meine Anlagen?

Deine Anlagen liegen alle in einem auf Dich lautenden Depot bei der Hypothekarbank Lenzburg. Somit sind diese zu jedem Zeitpunkt sicher bei einer Schweizer Bank. Da Anlagen als Sondervermögen gelten, sind diese gesetzlich vor einer Insolvenz der Bank wie auch von Kaspar& geschützt. Wichtig ist noch zu wissen, dass die Hypothekarbank Lenzburg keine Anlageentscheide fällt, sondern diese immer unabhängig von Kaspar& getätigt werden.

Wie kann ich meine Anlagen überwachen?

Du hast in der Kaspar& App die Möglichkeit, alle Deine Anlagen direkt zu überwachen und einzusehen. Du kannst alle von uns getätigten Transaktionen einsehen, die Entwicklung Deiner Anlage beobachten, einen täglichen Anlagebericht generieren, Deine Portfolioaufteilung sehen und im Detail die eingesetzten Indexfonds und ETFs studieren. Zudem kannst Du jederzeit in Dein Ziel ein- und auszahlen, Deine Umsetzung anpassen (”Komfort”, “Normal” oder “Sport”) sowie Deinen thematischen Fokus zu ändern.

Mit wieviel Schwankung muss ich rechnen?

Die Höhe der Schwankung hängt von Deinem Anlageprofil und der gewählten Umsetzung pro Anlageziel ab (also, ob Du “Komfort”, “Normal” oder “Sport” gewählt hast). Grundsätzlich achten wir bei Kaspar& jedoch stets darauf, dass Du möglichst breit und bestmöglich diversifiziert investierst, damit Schwankungen so gering wie möglich gehalten werden. Grundsätzlich gilt jedoch: Umso mehr Du bei Deinen Zielen auf Wertzuwachs setzt, umso höher können die auftretenden Schwankungen sein. Da Wertschwankungen zum Anlegen und Investieren dazu gehören, empfehlen wir grundsätzlich eine “komfortable” Umsetzung für kurzfristige Ziele und eine “sportliche” für längere Anlagehorizonte.

Ist Investieren nicht wie ein Casino?

Im Casino handelt es sich um ein reines Glücksspiel. Anlegen und Investieren mit Kaspar& bietet Dir hingegen einen professionellen Zugang zu einem langfristigen Wertzuwachs Deiner Anlagen. Dafür setzen wir unsere jahrelange Erfahrung in den Finanzmärkten ein, damit Du dich um nichts kümmern musst. Historisch betrachtet hat Investieren in den letzten 150 Jahren stets zu einem Vermögenszuwachs geführt, welcher durch das Wachstum der Wirtschaft begründet ist. Jedoch gilt es zu beachten, dass auch beim Anlegen es zu zwischenzeitlichen Schwankungen kommen kann, die zu einem Wertverlust führen. Deshalb ist es wichtig, dass Du dir über diese Schwankungen bewusst bist und einen gewissen Anlagehorizont einplanst. Durch Dein persönliches Anlageprofil und die Möglichkeit, zwischen den Modi “Komfort”, “Normal” und “Sport” zu wählen, hast Du die Möglichkeit, Deine Schwankungsbereitschaft einzustellen und bei Bedarf auch aktiv zu steuern.

Kann ich all mein Geld verlieren?

Anlegen und Investieren ist immer mit einem Risiko verbunden. Hierzu kann auch ein gesamthafter Verlust zählen. Da wir bei Kaspar& jedoch keinerlei exotische oder derivative Produkte einsetzen, bei welchen ein solcher Totalverlust in der Tat häufig eintreten kann, sondern auf breit gestreute ETFs und Indexfonds setzen, ist ein solcher Gesamtverlust äusserst unwahrscheinlich. In unseren Aktienbausteinen investieren wir zum Beispiel in mehrere Tausend globale Unternehmen für Dich. Damit es zu einem Totalausfall käme, müssten alle diese Unternehmen bankrott gehen, was in der Geschichte in dieser Form noch nie (ansatzweise) passiert ist. Durch die weitere Aufteilung Deiner Anlage in Immobilien, Gold und Anleihen schaffen wir zusätzliche Sicherheit für mögliche schwere wirtschaftliche Zeiten.

Wieviel Geld kann ich maximal anlegen?

Du kannst bereits ab einem Franken investieren und so viel Anlegen, wie Du möchtest. Ab einer Anlage von ca. CHF 100’000 greift zudem unser Gebührendeckel von maximal CHF 34.95 pro Monat für die Verwaltung Deiner Anlagen, wodurch die prozentualen Gesamtkosten deutlich reduziert werden können.

Kann ich bestimmte Anlageprodukte systematisch ausschliessen oder auswählen?

Aktuell bestehen alle unsere Anlagen aus den Anlageklassen Aktien, Anleihen, Immobilien und Gold. Du hast jedoch die Möglichkeit, einen thematischen Fokus zu wählen und somit einen gezielten inhaltlichen Schwerpunkt zu setzen. Zudem kannst Du in jedem Ziel zwischen dem Modus “Komfort”, “Normal” und “Sport” wählen, wodurch Du bestimmst, wie sehr wir einzelne Anlageklassen gewichten sollen.

Wie nachhaltig sind meine Investitionen?

Bei Kaspar& investieren wir ein breites Spektrum unterschiedlicher Anlageklassen für Dich. Aktuell sind dies Aktien, Anleihen, Immobilien und Gold. Bei der Auswahl unserer Basisanlagen achten wir dabei darauf, dass diese den Vorgaben des Schweizer Vereins für verantwortungsvolle Kapitalanlagen (SVVK) folgen. Dieser Verein wurde 2015 von grossen Schweizer Pensionskassen wie beispielsweise der Pensionskasse Post, SBB und des Bundes gegründet. Ziel ist es dabei beispielsweise Waffenproduzenten aus Anlagen systematisch auszuschliessen. Damit folgt Deine Anlage den Richtlinien und Nachhaltigkeitsanforderungen führender Schweizer Pensionskassen.

Warum sollte ich investieren?

Durch die lockere Geldpolitik der Zentralbanken gab es in den letzten 10 Jahren faktisch keine Zinsen mehr auf Bankkonten für die breite Bevölkerung. Dennoch werden Produkte und Dienstleistungen durch Inflation zunehmend teurer. Um den Wert des ersparten Geldes also auch in Zukunft bewahren zu können (und, somit die eigenen finanziellen Ziele erreichen zu können), braucht es eine Alternative zum Bankkonto. In unserem Fall ist dies die Möglichkeit, professionell zu investieren, denn durch die Beteiligung an den Finanzmärkten wird es möglich, eine Rendite auf das gesparte Geld zu erzielen und somit in Zukunft von seinem ersparten zu profitieren bzw. sich die eigenen finanziellen Ziele leisten zu können.

Was sind die Vorteile von verschiedenen Anlageklassen?

Jede Anlageklasse bietet eigene Renditemöglichkeiten. So können mit Immobilien Mieteinnahmen generiert werden und mit Aktien vom allgemeinen Wirtschaftswachstum profitiert werden. Jede Anlageklasse hat jedoch auch ein eigenes Risikoverhalten. So schwanken Aktien beispielsweise viel stärker als Gold über die Zeit (sie haben eine höhere Volatilität). Durch die Mischung unterschiedlicher Anlageklassen bei Kaspar& schaffen wir es, ein auf Dich bestmöglich abgestimmtes Verhältnis von Schwankungen und Rendite zu erzielen. Dies wäre so nicht möglich, wenn wir zum Beispiel nur in Aktien investieren würden. Die Art und Weise, wie wir in die unterschiedlichen Anlageklassen investieren, hängt in erster Linie von Deinem Anlageprofil ab und welche Ziele Du erreichen möchtest. Du kannst durch die Umsetzungsformen “Komfort”, “Normal” und “Sport” dies auch selbst auf Wunsch mitbestimmen.

In welche Anlageklassen investiere ich mit Kaspar&?

Bei Kaspar& investieren wir für Dich in Aktien, Anleihen, Immobilien und Gold.

Was ist thematisches Investieren?

Mit dem thematischen Fokus hast Du die Möglichkeit, einen persönlichen Schwerpunkt für Deine Anlagen zu definieren. So kannst Du zum Beispiel einen Fokus auf Elektromobilität, Gesundheitswesen oder Robotics setzen. Dies gibt Dir die Möglichkeit, mit Deiner Anlage Unternehmen zu fördern, welche in einem Themenbereich tätig sind, welcher Dir am Herzen liegt. Du kannst übrigens mit jedem Deiner Anlageziele einen eigenen Themenfokus wählen und somit auch unterschiedliche Themengebiete fördern.

Warum sollte ich mehrere Anlageziele haben?

Im Leben haben wir alle unterschiedliche (finanzielle) Ziele. Einige davon sind schon bald (z.B. eine Weltreise), einige mittelfristig entfernt (z.B. die Hochzeit oder ein Elternschaftsurlaub) und andere recht weit weg (z.B. die Pension). Je nachdem um was für ein Ziel es sich handelt, ist es wichtig, die richtige Risikoeinstellung zu finden. So kann für ein weit entferntes Ziel (wie die Pension) mehr Risiko genommen werden, da Schwankungen “ausgesessen” werden können. Kurzfristige Ziele (wie die Weltreise) sollten jedoch nur wenig Risiko vorweisen, da es nicht gut ist, wenn kurz vor der Weltreise es durch starke Marktbewegungen zu einem Verlust kommt. Deshalb bieten wir die Möglichkeit für jedes Ziel im Leben dies ganz individuell zu behandeln, damit Deine Ziele eben bestmöglich erreicht werden können. Hierfür machen wir Dir für jedes Ziel einen konkreten Umsetzungsvorschlag, welchen Du zudem noch selbst bei Bedarf anpassen kannst.

Wie wird die Auswahl der Anlageprodukte getroffen?

Wir investieren für Dich in ETFs und Indexfonds. Die Auswahl dieser Produkte wird regelmässig überprüft und neu evaluiert. Wir achten dabei, dass unsere ausgewählten Produkte möglichst liquide sind, breit diversifiziert sind und bestimmte Anlagestandards einhalten. Wir sind vollkommen frei in der Auswahl der Produkte und erhalten keinerlei Rückvergütungen von Banken oder Finanzintermediären. Somit können wir die besten Entscheide für Dich treffen.

Wer ist verantwortlich für die Kaspar& Anlagestrategien?

Kaspar& ist Dein professioneller Vermögensverwalter. Das bedeutet, dass wir uns um Deine Anlagen kümmern, diese ständig kontrollieren und bei Bedarf für Dich handeln. Somit wird immer das von Dir eingestellte Risikoniveau eingehalten und Du hast das gute Gefühl, dass sich Profis um Deine Anlage kümmern. Wir sind ein Team von Experten mit mehrjähriger Erfahrung in der Erstellung von Anlagestrategien für Schweizer Pensionskassen und Banken. Dieses Wissen und Know-How geben wir jetzt an Dich weiter. Alle Anlageentscheide werden von uns getroffen, unabhängig kontrolliert und in Sitzungen besprochen.

Wie muss ich meine Anlagen versteuern?

Du erhältst von uns einmal im Jahr einen kostenlosen Steuerauszug, welchen Du für Deine Steuererklärung nutzen kannst. Basierend auf den realisierten Dividenden, Ausschüttungen und Kursgewinnen errechnet sich so zusammen mit Deinem Einkommen und Gesamtvermögen Deine effektive Steuerbelastung.

Was ist ein Sparplan?

Mit einem Sparplan kannst Du periodisch (täglich / wöchentlich / monatlich) eine bestimmte Summe von Deinem Kaspar& Konto auf ein Ziel überweisen. Falls Du zu wenig Geld auf dem Kaspar& Konto hast, so wird der Sparplan zu diesem Zeitpunkt nicht ausgeführt. Sobald Du wieder ausreichend Geld auf dem Konto hast, wird er automatisch wieder ausgeführt. Verpasste Ausführungen werden jedoch nicht rückwirkend ausgeführt. Achte deshalb darauf, dass Du stets genügend Geld auf dem Kaspar& Konto hast.

Sicherheit
Wie sicher ist mein Geld bei euch?

Das Geld, welches Du auf Dein Kaspar& Konto einzahlst, liegt immer bei unserer Partnerbank, der Hypothekarbank Lenzburg (und nie bei uns). Damit geniesst Dein Geld die Sicherheit einer Schweizer Bank und ist auch mit der Einlagesicherung (bis zu CHF 100’000) erhöht geschützt.

Wie sicher sind meine Anlagen bei euch?

Wie das Geld, so liegen auch alle Anlagen bei unserer Partnerbank, der Hypothekarbank Lenzburg, in einem Depot lautend auf Deinen Namen. Im Extremfall, in welchem die Bank Konkurs anmelden muss, sind Deine Anlagen im Sondervermögen der Bank und erhalten somit eine prioritäre Behandlung. Wir bei Kaspar& beobachten kontinuierlich die Bonität der Hypothekarbank Lenzburg um genau dieses Extremszenario zu kontrollieren.

Wie schnell kann ich mein Geld wieder abheben?

Du kannst mit Deiner Kaspar& Karte an jedem Bankomaten Geld beziehen (beachte allfällige Gebühren, die anfallen). Deine Anlagen kannst Du jederzeit auflösen / liquidieren. Wir verkaufen dann sofort alles und überweisen Dir den Betrag auf Dein Kaspar& Konto. Beachte, dass dieser Prozess aufgrund von technischen Gegebenheiten bis zu 4 Tage dauern kann.

Was passiert im Insolvenzfall von Kaspar&?

Das ist ein Szenario, das wir uns natürlich nicht wünschen. Sollte es dennoch so weit kommen, so wird der Vertrag zwischen Dir als Kunde und Kaspar& aufgelöst. Du kannst jedoch Deine Anlagen weiterhin im Depot bei der Hypothekarbank Lenzburg halten - hast dann aber keinen Vermögensverwalter mehr, der sich um diese kümmert. Möglicherweise fallen dann auch direkte Kosten bei der Hypothekarbank Lenzburg an.

Login/Registrierung
Ich habe keine Schweizer Handynummer. Funktioniert das trotzdem?

Im Moment kannst Du Dich bei Kaspar& leider nur mit einer Schweizer Handynummer anmelden. Wir arbeiten aber bereits daran, das Onboarding auch mit anderen Handynummern möglich zu machen!

Die Videoidentifikation funktioniert nicht.

Dies kann mehrere Gründe haben. Für die Videoidentifikation musst Du der App Zugriff auf die Kamera und das Mikrofon geben. Schaue, dass Du Dich an einem Ort mit einer stabilen Internetverbindung aufhältst. Auch ist wichtig, dass gute Lichtverhältnisse bestehen. Und beim "Selfie" hilft schlussendlich ein übertriebenes Lächeln (so fest, dass man die Zähne sieht). Falls es mit diesen Tipps immer noch nicht funktioniert, kontaktiere uns gerne via E-Mail oder ruf uns unter +41 71 552 22 24 an.

Probleme / App Funktionen
Ich sehe eine falsche Zahlung in der App.

Wenn Du der Meinung bist, dass eine Zahlung falsch ist, so nimm am besten direkt mit der Service Hotline der Hypothekarbank Lenzburg 0800 813 713 Kontakt auf.

Wie kann ich meine Adresse/Telefonnummer/E-Mail Adresse ändern?

Aktuell ist dies leider noch nicht möglich in der Kaspar& App. Kontaktiere uns per E-Mail oder ruf uns unter +41 71 552 22 24 an und wir passen dies in unserem System an.

Wie kann ich mein Konto kündigen?

Kündigen kannst Du jederzeit. Wir würden das natürlich sehr schade finden, doch, falls Du trotzdem kündigen möchtest, musst Du das Kündigungsformular ausfüllen und uns per Post zustellen. Wir liquidieren alle Anlagen und überweisen sie auf das von Dir angegebene Bankkonto. Das Formular findest du in der Kaspar& App.

Wie kann ich meine Freunde zu Kaspar& einladen?

In der App unter Profil kannst Du auf “Freunde einladen” klicken. Du siehst dann Deinen individuellen Einladungscode und kannst ihn bequem mit Deinen Freunden teilen.

Wie kann ich die Sprache der App ändern?

Dies ist leider aktuell noch nicht möglich. Die Kaspar& App ist im Moment nur in Deutsch erhältlich. Andere Sprachen (insb. Englisch) haben wir auf unserer Entwicklungsagenda.

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Events

Events

Donnerstag, 06. Oktober um 17:00 Online Webinar (Zoom)

Fortgeschrittenen-Webinar

Anlagetheorie und Marktsituation

Wie stehen Risiko und Rendite im Zusammenhang? Was ist der Diversifikationseffekt? Was sind häufige Anlageparadoxa? Dies und noch viel mehr erfährst Du in unserem Fortgeschrittenen-Webinar.

Mittwoch, 26. Oktober um 17:00 Online Webinar (Zoom)

Einsteiger-Webinar

Wie funktioniert Anlegen und Investieren mit Kaspar&?

Gewinne Einblicke in unsere Anlagephilosophie und erfahre mehr über die Funktionsweise von Kaspar&. Natürlich auch mit Live Demo der App.

Mittwoch, 02. November um 18:00 Online Webinar (Zoom)

Fortgeschrittenen-Webinar

Anlagetheorie und Marktsituation

Wie stehen Risiko und Rendite im Zusammenhang? Was ist der Diversifikationseffekt? Was sind häufige Anlageparadoxa? Dies und noch viel mehr erfährst Du in unserem Fortgeschrittenen-Webinar.

Mittwoch, 23. November um 18:00 Online Webinar (Zoom)

Einsteiger-Webinar

Wie funktioniert Anlegen und Investieren mit Kaspar&?

Gewinne Einblicke in unsere Anlagephilosophie und erfahre mehr über die Funktionsweise von Kaspar&. Natürlich auch mit Live Demo der App.

Mittwoch, 30. November um 18:00 Online Webinar (Zoom)

Fortgeschrittenen-Webinar

Anlagetheorie und Marktsituation

Wie stehen Risiko und Rendite im Zusammenhang? Was ist der Diversifikationseffekt? Was sind häufige Anlageparadoxa? Dies und noch viel mehr erfährst Du in unserem Fortgeschrittenen-Webinar.

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Blog

Blog

31. August 2022

Alles, was Du über Zinsen wissen musst!

Wir erklären Dir ganz genau, was es mit Zinsen auf sich hat.

Zinsen sind ein allgegenwärtiges Phänomen, welches uns zwar überall begleitet, aber dennoch viele Fragezeichen aufwerfen kann. Wir möchten in diesem Blogbeitrag ganz genau erklären, woher Zinsen eigentlich kommen, was die Funktion von Zinsen ist und was es damit überhaupt auf sich hat. Zudem zeigen wir Dir, warum Negativzinsen so gefährlich für Sparer:innen sind und welche Alternativen es zum klassischen Zins auf Deinem Bankkonto gibt.

Was sind Zinsen?

Ganz grundsätzlich ist ein Zins der Preis, den Du zahlen musst, wenn Du dir Geld leihst. Anders ausgedrückt: Zinsen sind die zu entrichtende Gebühr für das Ausleihen von Kapital. Das kann in unterschiedlichen Situationen vorkommen: Für das Leasing eines Autos musst Du einen Leasing-Zins zahlen, für eine Immobilien-Hypothek wird ein Hypothekarzins fällig oder selbst bei kleinen Einkäufen mit einer Kreditkarte können Zinsen anfallen, wenn Du Deine Rechnung nicht fristgerecht zahlst. In all diesen Fällen passiert immer das Gleiche: Eine Bank oder jemand anderes leiht Dir Geld und möchte als Gegenleistung hierfür etwas zurückerhalten. Diese Gegenleistung ist genau der Zins. Üblicherweise wird ein Zins in Prozent pro Jahr festgelegt, also ein Betrag wie «7.5% p.a.». Die Abkürzung p.a. steht dabei für «per annum» und bedeutet jährlich. Die effektive Höhe der Zahlung, welche Du für den Zins dann tätigen musst, berechnet sich aus dem vereinbarten Zinssatz und der geliehenen Summe. Während der eigentliche Zinssatz in der Regel als Jahreswert festgelegt wird, sind die tatsächlichen Zins-Zahlungen monatlich zu tätigen. Insgesamt können wir zwischen drei unterschiedlichen Zinsen unterscheiden: dem Einlagenzins, dem Kreditzins und dem Leitzins. Im Folgenden gehen wir auf diese unterschiedlichen Formen des Zinses genauer ein.

Zins bei der Bank: der Einlagenzins

Du kennst es (zumindest von früher): Wenn Du Dein Geld auf ein Bankkonto legst, erhältst Du von der Bank einen Zins. Dies war zumindest früher der Fall, denn auf das Thema Negativzinsen kommen wir später noch genauer zu sprechen. Nehmen wir aber nun der Einfachheit an, dass Du Zinsen erhältst, wenn Du Geld zur Bank bringst. In diesem Fall bedeutet dies nichts anderes, als dass Du der Bank effektiv Geld leihst, bzw. zur Verfügung stellst, denn sonst hättest Du keinen Anspruch auf Zinsen. Es ist also gar nicht so, dass Du Dein Geld bei der Bank einfach «parkierst», sondern Du leihst es viel mehr der Bank, denn ohne Verleihen gäbe es keinen Zins. Die Bank verspricht zwar, dass sie Dein Geld sicher aufbewahrt (z.B. in ihrem Tresor), aber ihr eigentlicher Nutzen besteht darin, dass sie Dein Geld an andere Person weiterverleiht und somit selbst Zinsen von diesen Personen erhält. Diese Geschäftstätigkeit der Bank bezeichnet man auch als Zinsdifferenzgeschäft. Auf der einen Seite zahlt die Bank Zinsen an alle, die dort ihre Geldeinlagen hinterlegen und gleichzeitig verlangt sie (höhere) Zinsen von denen, an welche sie wiederrum das bei ihr hinterlegte Geld verleiht. Da die Bank mehr Geld verleihen kann, als sie in Form von Einlagen entgegennimmt, kann sie ein Vielfaches an Zinsen verdienen im Vergleich zu dem, was sie wiederrum an Zinsen zahlen muss. Dieser Effekt ist auch als Geldschöpfung bekannt.

Wie kommt der Einlagenzins zustande?

Die Höhe des Zinses, welchen Du erhältst, wenn Du Geld zur Bank bringst, wird von unterschiedlichen Faktoren bestimmt. Diese sind die Dauer, die Du auf Dein Geld verzichten kannst und somit fest dort lässt, die Bonität der Bank und der allgemeine Leitzins. Grundsätzlich gilt, dass der Zins höher ausfällt, umso länger Du dich verpflichtest Dein Geld bei der Bank zu lassen. Daher kommt auch der beobachtbare Effekt, dass Taggeld in der Regel einen viel geringeren Zins aufweist als z.B. der Zins auf ein fünf oder zehn Jahre gebundenes Konto. Wichtig für Dich ist dabei zu wissen, dass der Zins vor allem auch deshalb bei langen Laufzeiten höher ist, weil mit der Zeit auch das Risiko steigt, dass die Bank Dir Dein Geld nicht zurückzahlen kann. Der erhaltene Zins entschädigt Dich nämlich für das Risiko des Ausfalls der Bank und umso länger der Zeithorizont ist, in welchem Du der Bank Geld leihst, desto ungewisser ist die Zukunft und somit umso grösser auch Dein Anspruch auf einen höheren Zins. Entgegen der weitläufigen Meinung, dass Dein Geld bei der Bank sicher ist, hast Du keine 100%ige Versicherung, dass Du von der Bank Dein Geld zurückerhältst. Damit kommen wir auch bereits zum zweiten wichtigen Teil, der die Höhe des Einlagenzins definiert, nämlich der Bonität (oder auch Kreditwürdigkeit) der Bank. Diese Bonität setzt sich aus unterschiedlichen Komponenten zusammen wie z.B. der Struktur an Schuldnern, denen die Bank Geld leiht. Stell Dir vor, dass Deine Bank Dein Geld vor allem in Form von Privatkrediten an Personen mit unsicheren Jobs verleiht oder in Form von Hypotheken für Häuser verleiht, welche bereits von Weitem als alt und marode zu erkennen sind. In diesem Fall erscheint es klar, dass es durchaus dazu kommen kann, dass die Bank die geforderten Zinsen und Rückzahlungen ihrer Schuldner nicht erhält und somit auch Dir Deinen Zins nicht zahlen kann (ganz geschwiegen von der Rückzahlung Deiner Einlage). Die Konsequenz: Du würdest bereits im Vorfeld einen hohen Zins von der Bank verlangen, damit Du ihr Dein Geld zur Verfügung stellst. Dies kannst Du ganz einfach beobachten, indem Du Dir die aktuellen Zinssätze von Schweizer Banken ansiehst. Hierbei haben häufig kleine oder regionale Banken höhere Zinssätze als Grossbanken. Der Grund hierfür ist das oben beschriebene Risiko. Noch grösser wird dieser Effekt, wenn Du Dir sogar ausländische Banken anschaust, bei welchen der Zins häufig um mehrere Prozentpunkte höher ist als in der Schweiz. Der letzte und vielleicht sogar wichtigste Faktor ist der so genannte Leitzins. Da die durch Kunden eingebrachten Einlagen nicht immer ausreichen, müssen sich Banken weiteres Geld leihen. Dieses kommt am Ende von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) und natürlich müssen auch Banken hierfür einen Zins an die Nationalbank zahlen. Die Höhe dieses Zinses (der so genannte «Leitzins») wird durch die Nationalbank bestimmt und hat zum Ziel eine bestmögliche Stabilität des Geldes in der Schweiz zu erreichen. Sie kann dabei den Leitzins je nach wirtschaftlicher Situation hoch oder gering halten. Der Mechanismus ist dabei wie folgt: Wenn die Nationalbank die Leitzinsen erhöht, wird Sparen grundsätzlich attraktiver (durch die höheren Zinsen, die Banken für Einlagen zahlen müssen) und gleichzeitig werden Kredite teurer (die Bank fordert höhere Zinsen für ausgeliehenes Geld). Damit sinkt tendenziell die Nachfrage in der Wirtschaft, wodurch beispielsweise Blasenbildungen reduziert werden können. Senkt die Nationalbank hingegen den Leitzins, so wird Sparen unattraktiver (Bankkunden erhalten weniger Zinsen) und Kredite wiederum günstiger (Banken verlangen geringe Zinsen für ausgeliehenes Geld). Somit soll die Wirtschaft entsprechend angekurbelt werden. Du siehst also, dass der Zins auf Deinem Bankkonto von einer ganzen Reihe von Faktoren abhängig ist und daher auch stark über die Zeit schwanken kann. Wie stark dies in der Vergangenheit der Fall war, zeigt die folgende Abbildung.

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Geld ausleihen: der Kreditzins

Stell Dir vor, dass Du dir etwas kaufen möchtest, wofür Dein Geld jedoch nicht ausreicht. Beispiele hierfür können von der Hypothek über das Auto bis hin zum immer schon gewünschten Fernseher reichen. In all diesen Fällen benötigst Du einen Kredit und musst entsprechend auch für das ausgeliehene Geld einen Zins bezahlen. Jetzt ist es jedoch so, dass nicht jeder immer den gleichen Zins zahlen muss, obwohl das Gleiche gekauft wird. So kann es beispielsweise sein, dass Deine Kollegin und Du dir jeweils genau das Gleiche mittels eines Kredites leistet, jedoch Deine Kollegin einen höheren Zins zahlen muss. Wie kann das sein? Dies liegt daran, dass die Bank bei der Berechnung Deines Zinssatzes eine ganze Reihe von persönlichen Informationen und Daten nutzt, um Dein individuelles Ausfallrisiko (und somit auch Zins) zu bestimmen. Zu diesen Informationen, welche in einem Kreditscoring zusammengefasst werden, zählen Dinge wie Dein Alter, Dein Einkommen aber auch Dein bisheriges Verhalten (also ob Du beispielsweise offene Betreibungen oder Einträge bei der Zentralstelle für Kreditinformationen hast). Die genaue Berechnung des Kreditscoring ist meist ein Geheimnis und nicht sehr transparent. Von daher lässt es sich nicht immer bis ins Detail erklären, warum Dein Zins so hoch ist oder eben auch nicht im Vergleich zu anderen. Wichtig ist auch noch zu wissen, dass der Zins an sich nicht der einzige Kostenfaktor bei einem Kreditzins darstellt. Häufig fallen zusätzliche Bearbeitungsgebühren an, welche die Gesamtkosten nach oben treiben können. Bei einem Vergleich von unterschiedlichen Zinsen sollten also auch eben genau diese Gebühren stets berücksichtigt werden. Bei Konsumkrediten sind Anbieter verpflichtet alle Kosten im sogenannten effektiven Jahreszins abzubilden. Nutze also am besten diesen für Deinen Vergleich. Schliesslich gilt auch, dass Zinsen immer höher ausfallen, umso länger der Zeitraum ist, über welchen Du dir Geld leihst. Ähnlich wie bei den Zinsen, welche Du für Deine Bankeinlage erhältst, steigt mit fortwährender Zeit das Risiko, dass Du Deine Zinsen nicht zurückzahlen kannst, weshalb von Dir ein höherer Zins gefordert wird, damit Du den gewünschten Betrag leihen kannst.

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Zinsen der Zentralbank: der Leitzins

Der Leitzins der Schweiz wird durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) festgelegt und gesteuert. Dieser Zins ist einer der wichtigsten Instrumente, um die Geld- und Währungspolitik der Schweiz zu führen. Eines der grundlegenden Ziele ist es dabei, eine langfristige Preisstabilität in der Schweiz zu sichern. Unter Preisstabilität versteht man das Ziel, dass die allgemeinen Konsumentenpreise nicht um mehr als 2% pro Jahr steigen. Da der Leitzins einen direkten Einfluss auf die Einlagen- und Kreditzinsen hat, kann die SNB somit steuern, ob die Nachfrage am Markt durch Konsumenten steigt (dies geschieht durch eine Zinssensenkung) oder geringer wird (durch eine entsprechende Zinserhöhung). Die SNB beeinflusst mit dem Leitzins jedoch nicht nur die inländische Nachfrage (und somit die Teuerung), sondern auch den Wechselkurs des Schweizer Franken. Grundsätzlich gilt, dass bei einer Reduzierung des Leitzinses der Schweizer Franken geschwächt wird, dieser also in anderen Währungen «billiger» wird. Genau andersherum verhält es sich entsprechend bei einer Erhöhung des Leitzins: In diesem Fall wird der Franken aufgewertet und somit «teurer». Ein schwacher Wechselkurs bedeutet, dass inländische Schweizer Firmen, welche einen Grossteil ihrer Waren im Ausland (und so z.B. in Euro) verkaufen, geringe Preise in Schweizer Franken erzielen. Zudem werden Importe aus dem Ausland teuer, da es mehr Schweizer Franken «braucht», um beispielsweise einen Euro zu kaufen. Natürlich gibt es noch weitere Faktoren, welche den Wechselkurs des Franken beeinflussen und somit zusätzlich zum Effekt des Leitzinses hinzukommen, jedoch gibt es inzwischen umfassende Forschung, welche zeigt, dass es nicht nur einen theoretischen, sondern auch effektiv beobachtbaren Zusammenhang zwischen dem Leitzins und dem Franken-Kurs gibt. Die Grundfunktionsweise des Leitzinses lässt sich auch in folgender Abbildung darstellen.

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Die Gefahr der Negativzinsen

Dir ist sicherlich nicht entgangen, dass wir seit über einem halben Jahrzehnt einen negativen Leitzins besitzen. Das Phänomen negativer Zinsen ist einmalig und kann durchaus als historisches Experiment bezeichnet werden, da bis heute kein Experte abschliessend sagen kann, was die Konsequenz einer so lockeren Zins-Politik ist. Während Zinsen wie oben beschrieben die Funktion haben sollen, eine Entschädigung zu zahlen für das Ausleihen von Geld ist es nun so, dass ein Schuldner (also jemand, der sich Geld leiht), effektiv sogar Geld hierfür erhält! Ein Negativzins ist somit ein maximaler Anreiz zum Geld leihen bzw. ein minimaler Anreiz für Sparer:innen Geld auf dem Konto anzulegen. Anders ausgedrückt: Negativzinsen zerstören den Wert von gespartem Geld. In einer Phase von Negativzinsen kommt es somit dazu, dass Dein angespartes Geld jeden Tag weniger Wert wird und in Zukunft somit nicht mehr den gleichen (absoluten) Wert erhalten wird. Oft wird daher im Zusammenhang mit Negativzinsen auch von einer «Enteignung der Sparer:innen» gesprochen. Der Beschluss zur Einführung von Negativzinsen wurde unter anderem damit begründet, dass Sparer:innen dazu angehalten werden sollen ihr Geld auszugeben um somit die Wirtschaft anzukurbeln. Zudem sollen geringe Zinsen dazu führen, dass sich Unternehmen eher Geld leihen und somit Investitionen tätigen. Die endgültigen Auswirkungen dieser lockeren Negativzins-Politik sind bis heute umstritten, jedoch steht fest, dass sie Sparer:innen die Möglichkeit genommen wurde sicher und einfach für die Zukunft vorzusorgen.

Der Zinseszins-Effekt: Die Grundlage des Sparens

Ganz sicher hast Du bereits vom Zinseszins-Effekt gehört. Diese fundamentale Zins-Grundlage ist die Basis des langfristigen und erfolgreichen Sparens. Es beschreibt nämlich die Eigenschaft, dass bereits erwirtschafteter (bzw. ausgezahlter) Zins erneut verzinst wird. Somit wächst nicht nur das Geld, welches Du beispielsweise einmalig angelegt hast, sondern eben auch alles, was bis dahin «hinzugekommen» ist. Am einfachsten ist dies mit folgendem Zinseszins Beispiel erklärt: Stell Dir vor, dass Du bei Deiner Bank einen Zins von 5.0% pro Jahr auf Deine Einlage von CHF 100 erhältst. Nach einem Jahr ergibt dies entsprechend CHF 100 (Deine Einlage) + CHF 100 x 5.0% = insgesamt CHF 105. Du hast also fünf Franken Zinsen erwirtschaftet. Im nächsten Jahr wird der Zins in Höhe von fünf Franken nun zur Berechnung der neuen Zinsauszahlung hinzugenommen. Dein entsprechendes Guthaben beträgt somit am Ende des zweiten Jahres CHF 105 (Deine Einlage) + CHF 105 x 5.0% = CHF 110.25. Im Vergleich zum Vorjahr sind also zusätzliche 25 Rappen hinzugekommen, welche durch die CHF 5 Zinsen im ersten Jahr beigetragen wurden. Bedeutet also nichts anderes, als dass die im ersten Jahr erwirtschafteten Zinsen für Dich im zweiten Jahr zusätzliche Zinsen von 25 Rappen erzeugt haben. Wenn wir dies sogar noch weiter rechnen, sehen wir wie der Zinseszins-Effekt immer stärker wird, je länger Du Dein Geld anlegst. Der Unterschied zwischen einer Situation, in welcher Du Zinsen erhältst und einer, in welcher Du keine Zinsen bekommst, ist extrem hoch!

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Sinnvolle Alternativen zu Zinsen

In einer Welt, welche Dir als Sparer:in aktuell nur Negativzinsen bei Banken bietet, Du jedoch gleichzeitig auf einen Zinseszins-Effekt angewiesen bist, stellt sich die Frage nach sinnvollen Alternativen zum klassischen Bankkonto. Die Frage lautet somit: «Wie kann ich heute noch Zinsen für mich und meine persönlichen Ziele erwirtschaften?». Die wahrscheinlich erfolgversprechendste Lösung ist dabei das Anlegen und Investieren. Hierbei hast Du die Möglichkeit in Aktien, Anleihen, Gold und Immobilien zu investieren. Anstatt also Deiner Bank Geld zu leihen (um dafür einen Zins zu erhalten), beteiligst Du dich an weltweiten Unternehmen in Form von Aktien, leihst Dein Geld globalen Unternehmen (Obligationen), profitierst von Mietzinseinnahmen von Immobilien und der Absicherung von Gold. Der gewünschte Zins wird somit durch Dividenden, Kursgewinne, Coupons und Mietzinseinnahmen ersetzt. Somit erhältst Du nicht nur die Chance den klassischen Zins der Bank zu ersetzen, sondern profitierst auch direkt vom globalen Wachstum der Wirtschaft. Es ist jedoch auch wichtig zu wissen, dass eine Investition in solche Anlageportfolios ebenfalls mit Risiko verbunden ist. Dies ist zwar auch beim klassischen Zins der Bank der Fall, jedoch ist das Risiko bei einer Anlage in Wertschriften um ein Vielfaches höher. Da es also ein gewisses Mass an Erfahrung und Kenntnisse für erfolgreiches Anlegen benötigt, bieten wir mit Kaspar& eine einfache und zugängliche Lösung zum professionellen Investieren an. Im Rahmen unserer Vermögensverwaltung definieren wir für Dich ein individuell abgestimmtes Anlageportfolio, welches optimal zu Deinem gewünschtes Risikoniveau passt. Während wir uns um alle Details für Dich kümmern (z.B. das Handeln und die Auswahl der entsprechenden Anlageprodukte sowie die ständige Risikoüberwachung), kannst Du ganz bequem alles in der Kaspar& App überwachen und steuern. Das klingt nach viel und das ist uns auch bewusst, darum haben wir Kaspar& so entwickelt, dass Du es bereits ab einem Franken sowie mit Wechselgeld bei Deinen täglichen Zahlungen ausprobieren kannst. Erfahre hier mehr über die Vorteile der Kaspar& Anlagelösung oder hier mehr über unsere Strategien.

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26. August 2022

Marktbericht August 2022

Kommt sie jetzt, die ersehnte Erholung?

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Urlaubszeit auch für Aktien: Eine kleine Erholung im Sommer

Das schrieben wir Mitte Jahr, als die Aktienmärkte unter der Last des Ukraine-Kriegs und getrieben von Inflationsängsten einen zwischenzeitlichen Tiefpunkt erreichten: Im ersten Halbjahr 2022 verloren Aktien durchschnittlich über 15% an Wert. 

Kurz darauf hat sich die Situation an den Märkten dann erstmals seit längerem tatsächlich wieder leicht entspannt. Die Unsicherheit schien sich etwas zu reduzieren und die Aktienmärkte reagierten entsprechend: Sie erholten sich. Zwar nicht vollständig, aber doch deutlich. Globale Aktien haben seit Ende Juni durchschnittlich knapp 10% zugelegt, Schweizer Aktien um 5%. Insgesamt stehen die Verluste auf Aktien seit Anfang Jahr damit noch bei etwa 10%. Das heisst, die Aktienmärkte haben innerhalb von nur eineinhalb Monaten fast die Hälfte der angehäuften Verluste wieder gut gemacht. 

Während die Aktienmärkte sich in den letzten Wochen also deutlich positiv entwickelten, hat sich die Situation bei den Obligationen zumindest etwas stabilisiert. Dabei spielen nach wie vor die Inflationserwartungen die entscheidende Rolle: Steigt die Inflation stärker an als bisher erwartet, erhöht dies die Wahrscheinlichkeit von Zinserhöhungen und damit den Druck auf die Obligationenpreise. Kommt das Inflationsniveau wieder zurück, schwindet die Gefahr von deutlichen Zinserhöhungen und Obligationen sollten sich allmählich erholen. Für beide Szenarien gibt es derzeit gute Gründe. Und es scheint so, als ob beide an den Märkten momentan als ähnlich realistisch betrachtet werden. Durch diese Pattsituation schwanken Obligationen seit Mitte Jahr auf einigermassen konstantem Niveau. 

Auch die Kaspar& Strategien haben von der Erholung profitiert!

Weil die Kaspar& Strategien aufgrund ihrer breiten Diversifikation im ersten Halbjahr deutlich weniger gelitten hatten als die weltweiten Aktienmärkte, starteten sie mit einem Vorsprung in das zweite halbe Jahr. Und obwohl es entsprechend auch weniger Verluste gut zu machen gab, konnten trotzdem alle Strategien von der Erholung der Märkte profitieren. Dabei haben die Anlage-Strategien innerhalb weniger Wochen einen bedeutenden Teil der Jahresverluste kompensiert, wie die obenstehende Grafik zeigt.

Und jetzt kommt die komplette Erholung, stimmt’s?

Die letzten Wochen sind ein super Beispiel dafür, weshalb man Anlagen langfristig kaufen und halten sollte („Buy and Hold“). Ausserdem zeigten sie auch, wie wichtig Disziplin beim Anlegen ist: Eine Anleger:in, welche:r Ende Juni die Nerven verloren und alle Aktien verkauft hätte, hätte dadurch die Erholung an den Märkten verpasst und bis Mitte August einen Verlust von 10% realisiert. 

Ob sich diese Erholung fortsetzen wird, ist derzeit allerdings noch unklar. Dies wird davon abhängen, ob sich die derzeit aufkeimende Hoffnung auf eine Normalisierung der politischen und wirtschaftlichen Welt-Lage in den nächsten Monaten bewahrheitet. Darüber entscheiden dürfte zu einem wichtigen Teil die Inflationsentwicklung: Wenn die durch Corona und den Ukraine-Krieg verursachten Lieferengpässe behoben werden können, sollte die Inflation wieder auf ihr Ursprungsniveau sinken und die Aktienmärkte dürften sich erholen. Gelingt dies nicht, wird die Unsicherheit und das Auf- und Ab noch weiter andauern. 

Aber ganz egal, wie es weitergeht, die richtige Strategie beim Anlegen bleibt immer die Gleiche: Buy and Hold. Und dabei einen kühlen Kopf bewahren. 

22. August 2022

Kaspar& Blick

Unser gemeinsamer Wissens-Podcast mit dem Blick.

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Darum geht es im Podcast

Die meisten Menschen in der Schweiz parkieren ihr Geld lieber auf dem Sparkonto, statt es anzulegen. Warum wagen sich so wenige an den Aktienmarkt? Wie riskant ist Investieren? Und was kann man mit kleinen Beträgen erreichen?

Laut Umfragen legen es die meisten auf einem Privatkonto ab. «Viele Leute haben Angst, dass sie ihr Geld verlieren könnten, und investieren darum nicht. Und ich glaube, diese Angst hat zum Teil mit fehlendem Wissen zu tun» sagt Andreas Dietrich, Professor für Banking an der Hochschule Luzern. Bei Frauen ist die Anlagequote sogar besonders gering. Zusammen mit dem Blick gehen wir auf die Reise und schauen, wo diese Angst herkommt und was man dagegen machen kann.

Der Link zum Podcast

Den ganzen Podcast findest Du direkt hier.

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